ich bin also rein in die stadt, wie bereits angedroht. es war alles nicht so einfach, denn die typen hier habennoch dänische kronen... alles ist schweineteuer und der nächste, der mir erzählt, dass die lokführer in dänemark doppelt soviel verdienen wie in deutschland, den lache ich erstmal aus... das doppelte wird nämlich dem armen schwein nicht reichen vermutlich.
drei stationen in die stadt kosten 4 euro, ein normaler kebab-teller 15 euro!!!
was man den dänen nicht nachsagen kann, ist dass sie hinterher sind mit dem drahtlosen internet. alle züge scheinen online zu sein. ch bin mir nicht sicher aber ich glaube, die wollen von dem potthässlichen design der züge ablenken. wer auf seinen bildschirm starrt, nimmt die umgebung nicht (komplett) wahr.
an den ampeln ist wie im iran ein timer, der die übrige wartezeit anzeigt. die dänen tun das auch für die fußgänger. allerdings emfehle ich, nicht direkt in die neuen LED-ampeln reinzuschauen, die sehr sehr scharf leuchten.
so bin ich also vom hauptbahnhof durch den nieselregen am weltberühmten tivoli vorbei, wo sie eintritt verlangten und bin ziellos durch die gegend geeiert. es war schon dunkel, so dass meine schwester recht behalten sollte, die meinte, was ich da in der stadt suchen würde, es würde doch bestimmt so aussehen wie überall in mitteleuropa... nass - kalt - anonym - burger king - zurück zum bahnhof.
was ich mir allerdings nicht nehmen liess, war der obligatorische danish hot dog, so wie die den hier essen, zu mir zu nehmen. ich muss irgednwie überall etwas eiheimisches essen. das hilft mir ungemein, mich später an die situation zu erinnern.
so, diesen text werde ich wohl oder übel in peking reinstellen können, hier am flughafen verlangen die, wie auch sonst überall, viel kohle für das internet.
hoffentlich kann ich n paar stunden im flieger schlafen...
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